als Lebensumwelt, in der man sich betätigt, aufhält und bewegt.
als Gestaltungsraum, der geprägt und ausgestattet wird.
als Handlungsebene, für die politisch die Lebensbedingungen zukunftsfähig gemacht werden.
Regionen profilieren, bedeutet im Wesentlichen:
Vernetzung in den europäischen Infrastrukturen der Bildung, Kultur und Mobilität
Kommunikation der regionalen Werte und Ressourcen nach innen und nach außen
Sicherung einer nachhaltig tragfähigen Exportbasis
Regionalplanung
Regionalplanung ist dann erfolgreich, wenn es gelingt, die verschiedenen sachpolitischen Schwerpunkte in den gesamtpolitischen Kontext einzubinden. Dazu bedarf es einer systembasierten Herangehensweise, die auf einer argumentierbaren Modell-Vorstellung der Raumentwicklung aufbaut.
Die bereichsübergreifende Abstimmung und Wirkungsabschätzung gehört ebenso zur Aufgabenstellung wie das Kommunizieren von Zielvorstellungen und konkreter Entwürfe von Maßnahmen gegenüber benachbarten Verwaltungen, betroffenen Teilöffentlichkeiten und den Medien.
Dabei gilt es, eine vernünftige Balance zwischen den überörtlich begründbaren Festlegungen mit einem gerechtfertigten Maß an Subsidiarität auf allen Ebenen der Gemeinwesen zu verbinden. Die eigenverantwortliche und lebensnahe Erledigung von Aufgaben wird damit unterstützt und gleichzeitig eine Bündelung gemeinsamer Anliegen gegenüber regionsexternen Interessen erzielt.